Konzertreihe im Orgelmuseum eröffnet

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Unterschleißheim, 2.11.2015

konzertsaal orgelmuseum unterschleissheim 28102015
Foto: März

Zur Eröffnung der Konzertsaison 2015/16 im Orgelmuseum Unterschleißheim füllten internationale Musiker und Zuhörer den schmalen Konzertsaal bis auf den letzten Platz.
Interpreten aus Argentinien, Deutschland, Italien, Polen, Syrien und China präsentierten Unterhaltungsmusik auf elektronischen Tasteninstrumenten.
Wie bei jedem großen Bühnenprogram bildete die „Vorgruppe“ den Einstieg ins Programm. Da im Orgelmuseum die fast unbeweglichen Instrumente auch der Musikschule zur Verfügung stehen, sind es bei dieser Konzertreihe Schülerinnen und Schülern der Klasse von Alois Piterna, die Bühnenerfahrung, zunächst am Keyboard, sammeln.
Eigens aus Kalabrien angereist war der italienische Cantatore und Gitarrist Gaetano Rocca. Er wurde von Alois Piterna begleitet und verzauberte das Publikum mit seiner Interpretation von „La prima cosa bella“ und des Welthits „Che sera“.
Barfuß auf dem Basspedal spielend und mit viel Gefühl vermittelte der Ismaninger Organist Axel Ahnert an seiner eigens nach Unterschleißheim transportierten Böhm 350 CT eindrucksvoll die Bandbreite der elektronischen Orgel. „As time goes by“, „Davids Song“, „Desafinado“ und viele andere Klassiker der musikalischen Unterhaltungsliteratur wurden souverän mit Life-Schlagzeug von Cesar Bruschi begleitet. Der Argentinier beherrschte dabei auch die leise Art des Schlagzeugspielens, nachdem beide die ca. 90 kg schwere Orgel aufgebaut hatten.
Nach dem erfolgreichen Start wird die Konzertreihe mit Musik für elektronische Tasteninstrumente fortgesetzt. Die Termine findet man jeweils auf der Homepage der Musikschule Unterschleißheim, www.musikschule-ush.de.
Das nächste Konzert ist für Mittwoch, den 11.11.2015 geplant. Wieder um 18 Uhr, in den Räumen des Orgelmuseum Unterschleißheim, Bezirksstr. 27. Eintritt FREI.

Unterschleißheim · Ausflug in das Orgelmuseum | Münchner Wochenanzeiger 14.04.2010

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Freizeit & Kultur – Artikel vom 14.04.2010

Alois Piterna führt durch Instrumentensammlung

Unterschleißheim · Am Mittwoch, 28. April, findet von 16 bis 17.30 Uhr eine Führung durch das Orgelmuseum der Musikschule Unterschleißheim statt. Treffpunkt ist die Musikschule in der Bezirksstraße 27. Unter der Leitung von Alois Piterna können die Teilnehmer die große Sammlung besuchen, die mit über 200 Tasteninstrumenten die europaweit größte Sammlung funktionstüchtiger, elektronischer Tasteninstrumente ist.

In dem Museum ist eine rund 72 Jahre lange Entwicklung der elektronischen Tasteninstrumente dokumentiert. Zu sehen sind außerdem über 400 Notenhefte und Fachzeitschriften sowie über 1.000 Tonträger und jede Menge Fotos und Videos von berühmten Orgelvirtuosen.

Nach der Führung besteht die Möglichkeit, das Konzert der Keyboardklasse von Alois Piterna zu besuchen.

Neues Museum eröffnet | PresseInfo der Stadt Unterschleißheim 16.11.2007

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Orgelmuseum in der Bezirksstraße 27

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler und Alois Piterna bei der Eröffnung des Orgelmuseums 

Die Stadt Unterschleißheim ist um eine außergewöhnliche Attraktion reicher: Ende Oktober wurde das Orgelmuseum eröffnet. Damit gesellt sich zu dem bereits sehr beliebten Heimatmuseum ein weiteres kulturelles Highlight in unserer Stadt. Bereits im Jahr 2003 wurden im Haus der Vereine an der Dieselstraße Teile einer Privatsammlung elektronischer Orgelinstrumente ausgestellt, die im Laufe der Zeit kontinuierlich anwuchs und zuletzt aus allen Nähten platzte. Diese Sammlung hatte bereits in der Vergangenheit 3.500 Besucher aus dem In- und Ausland begeistert. Die Stadt Unterschleißheim hat diese derzeit in Deutschland größte Orgel- und Keyboardsammlung mit insgesamt 175 Musikinstrumenten aus verschiedenen Zeitepochen erworben. Die funktionstüchtigen Konzertorgeln, Comboorgeln und Keyboards sind nun in dem Anbau des ehemaligen Rathauses in der Bezirksstraße untergebracht, wo jetzt ausreichend Platzangebot herrscht. Das neue Orgelmuseum erweitert das kulturelle Angebot wesentlich und ist ein neuer Anziehungspunkt für Kenner und Liebhaber elektronischer Orgelmusik aus nah und fern. Allen Interessierten, Fachleuten wie Laien, verschafft das neue Museum Einblicke in die Funktionsweise der Orgel, ihren klanglichen Aufbau und geschichtliche Entwicklung. Rund 72 Jahre Orgelgeschichte werden hier dokumentiert. Vom Harmonium über Gebläseorgel, von der Heimorgel bis zur 4-manualigen Konzertorgel mit 820 Kilogramm sind hier zu bestaunen. Zur Sammlung gehören außerdem 380 Notenhefte, Fachzeitschriften und über 1.000 Tonträger wie Schallplatten, Tonbandspulen, CDs, Fotos und Videos von berühmten Orgelvirtuosen wie Jimmy Smith, Klaus Wunderlich, Kurt Prina, Robert Bartha, Franz Lampert, George Fleury, Claudia Hirschfeld und viel andere.
Wer noch keine Gelegenheit hatte, das Museum in der Bezirksstraße 27 zu bestaunen, der kann dies immer mittwochs tun. Denn jeden Mittwoch von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr hat das Museum geöffnet. Der Leiter des Museums, Herr Alois Piterna, erklärt Ihnen gerne die Ausstellungsstücke in einer interessanten Führung.